AMD und Oculus brechen die Preisbarriere im VR-Bereich

AMD stellt zusammen mit Oculus einen VR-fähigen PC vor, der die Preisbarriere auf unter 500,- Dollar setzt.

Bisher brauchtest du für einen Computer, der die Mindestanforderungen für VR erfüllt, immer eine starke CPU von AMD bzw. Intel. Es musste mindestens ein Core i5 oder ein FX-8350 sein, um die nötigen FPS erreichen zu können. Solltest du dir eine Oculus Rift anschaffen wollen, so kommst du jetzt allerdings auch mit weniger Leistung aus.

Das liegt an einem neuen Feature namens Asynchronous Spacewarp. Es erlaubt die Grafik, fast verlustfrei, mit einer geringeren Rate zu berechnen und Bilder zu interpolieren, um auf 90 FPS zu kommen. Bei der Firma CyberPowerPC ist jetzt ein Computer erhältlich, der für einen Preis von 499,- US-Dollar die neuen Anforderungen erfüllt.

In diesem Gerät stecken ein FX-4350, eine Radeon RX 470 und 8 GB Arbeitsspeicher. Eine Terabyte-Festplatte fungiert als Datenspeicher und mit dem DVD-Laufwerk kannst du deine Programme einlesen. Sogar Maus und Tastatur gehören zum Lieferumfang. Als Betriebssystem wird Windows 10 eingesetzt. Solltest du etwas mehr Leistung brauchen, z.B. zum Betrieb einer HTC Vive, dann bekommst du für nur 200,- Dollar mehr ein entsprechendes System.

Das CyberPowerPC “Gamer Xtreme VR”-System setzt auf einen Intel Core i5 und eine Radeon RX 480 mit 8 GB VRAM. Auf Grafikkarten von Nvidia ist Asynchronous Spacewarp aktuell nur experimentell lauffähig und auch nur dann, wenn sie über einen Grafikchip aus der Pascal-Reihe verfügen.

Würdest du dir solch ein System kaufen oder lieber selber bauen? Verrate es uns in den Kommentaren!

Quelle(n): radeon.com

11. Okt 2016, 16:55
1101
Andreas Hirschhäuser
Deine Reaktion

1

0

1

0

0

0

0