ARK: Survival Evolved - Patch 256 bringt endlich Pferde

Mit dem neuen Patch 256 für ARK: Survival Evolved gibt es zahlreiche große Neuerungen. Dazu gehören vier neue Kreaturen, das Bauen von Unterwasserbasen und ein komplettes UI Rework.

Zwar gibt es in ARK: Survival Evolved relativ häufig umfangreiche Updates, doch gehört der aktuelle Patch v256 zu den mit Abstand größten, die es jemals gab. Grund dafür sind die tiefgehenden Veränderungen, welche die neuen Inhalte mit sich bringen. Es gibt gleich drei Dinge, auf welche die Fans lange gewartet haben. Wer sich die neuen Inhalte lieber in einem Video ansehen möchte, kann hier auch gleich einen Blick in den offiziellen Patch Trailer werfen.

 

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Die Benutzeroberfläche/UI

Den Anfang macht dabei die überarbeitete Benutzeroberfläche. Hinter diese verstecken sich nicht nur ein paar hübsche Grafiken, sondern ein umfangreiches System, welches die wichtigen Punkte in den Vordergrund rückt. Nach dem Update ist die UI nun endlich zeitgemäß und wirkt nicht weiterhin, wie aus dem Jahre 2000.

ARK: Survival Evolved

Tek-Unterwasserbasen

Mit den Tek-Unterwasserbasen erfüllt Studio Wildcard einen der größten Wünsche überhaupt. Schon seit der Implementierung der ersten Fische wollten Spieler die Tiefsee besiedeln. Leider kommen die neuen Basen aber mit einem großen Manko. Erfahrene Spieler werden es schon am Namen erkennen. Lediglich Gebäude des Tek Tier eignen sich für den Bau einer Unterwasserbasis. Damit steht diese Funktion erst im absoluten Endgame zur Verfügung, da man die erforderlichen Baupläne und einige Ressourcen ausschließlich von Bossen bekommt. Im Fazit haben solche Basen zwar einen hohen Preis, belohnen den Spieler dafür aber auch mit einer völlig neuen Spielebene.

Ark v256

Zusätzlich zu den Basen gibt es aber noch eine weitere, "kleine" Neuheit in den Tiefen der Meere. Wer einen Mosasaurus zu seinen Tiefseedinos zählt, darf sich jetzt auf den Tek-Mosasattel freuen. Dieser funktioniert ähnlich wie der des Tyrannosaurus Rex, sieht dabei aber wesentlich cooler aus.

Ark v256

Leedsichthys

Schieb den Wal, schieb den Wal, schieb den Wal hinaus zum Ark! So in etwa müssen die Gedanken der Entwickler bei der Implementierung ausgesehen haben. Der Leedsichthys ist ein wahrer Titan der Meere und erinnert besonders in der Albino Variante an die Geschichte des Moby Dick. Dieser friedseelige Riese treibt durch die Meere und genießt seine Dominanz. Sollten du und dein Clan eines dieser Wesen finden, solltest du genau überlegen, wie du vorgehst. Ein Kampf ist meistens nicht sonderlich empfehlenswert. Besonders Boote und Schiffe stoßen auf Abneigung und werden für gewöhnlich in wenigen Augenblicken zu Kleinholz verarbeitet. Aber vlt. lohnt es sich ja, ein paar diese Tiere in einer Unterwassergehege zu locken. Könnte gut sein, dass sie einen anderen Nutzen haben.

Ark v256 leedsichthysArk v256 leedsichthys

Ichthyornis

Der Ichtyhornis ähnelt im Aussehen dem Pelagornis, ist jedoch eine ganze Ecke kleiner. Als Schultersitzer gehört er zu den Tieren, die der Spieler als Begleiter mitnehmen kann. Seine Aufgabe ist dabei relativ einfach. Zielt man auf ein Gewässer und gibt den Befehl, stürzt der kleine sich ins Nass und schnappt nach Fischen. Als geborener Fischfresser, hat er auch mittlerweile einiges an Erfahrung und bringt uns nur die besten Fische.

Ark v256 IchthyornisArk v256 ichthyornis

Iguanodon

Der Iguanodon zählt zwar zu den schwächeren Dinos, kann sich dafür aber in Sachen Landwirtschaft und Erkundung beweisen. Mit seinen spitzen Vorderbeinen kann er Früchte öffnen, um ihre Samen zu plündern. Alternativ kann die Vorderbeine aber auch auf den Boden stellen und auf allen Vieren laufen. Dadurch wird seine Bewegungsgeschwindigkeit enorm gesteigert, was ihn besonders in den frühen Teilen des Spiels zu einer guten Gallimimus Alternative macht.

Ark v256 iguanodon Ark v256 iguanodon

Equus - Das geheime Pony Ark?

Diese Tiere dürften neben den Unterwasserbasen die größte Neuerung sein. So ironisch das auch ist, in Ark wollten viele Spieler schon seit langem ein Pferd sehen. Ich persönlich verstehe zwar nicht, warum man ein Pferd reiten will, wenn es alternativ einen T-Rex, Wyverns oder sogar Mosasaurier gibt, doch muss ich zugeben, dass die Equus wirklich beeindruckend geworden sind. Sie sind wahre Alleskönner und stehen dem Spieler bereits zu Beginn des Spiels zur Verfügung.

Mit diesen Pferden kannst du sehr dich nicht nur schnell bewegen, sondern auch craften, zähmen und sogar tanzen. Ja sie können tanzen. Sie legen einen 1A Stepptanz hin. Eine weitere Besondersheit ist aber das Zähmen eines solchen Equus. Dabei füttert man ein wildes Tier und setzt sich dann einfach rauf. In diesem Moment beginnt der Spaß. Wie beim Bullenreiten wird sich das Tier wild durch die Gegend bewegen, in der Hoffnung, der Reiter fällt herunter. Schafft man es jedoch, sich im Sattel zu halten, darf man sich stolz als Pony-Besitzer bezeichnen.

Ark v256 equus Ark v256 equusTek-Strukturen

Neben den Unterwasserbasen gibt es aber auch noch zwei weitere Tek-Strukturen, die ein paar Worte verdienen. So kannst du fortan einen Tek-Generator bauen, welcher deine Tek-Geräte im Umkreis mit Energie versorgt. Eines dieser Geräte könnte zum Beispiel der neue Tek-Teleporter sein. Über die Funktion muss ich vermutlich nichts sagen, außer, dass das Gerät Spieler von einem Ort zu einem anderen Ort teleportieren kann. Wichtig ist jedoch, dass es immer einen Sender und einen Empfänger geben muss. Die Reichweite ist dann zum Glück egal.

Ark v256 Tek-Teleporter

Wie gefällt dir die neue UI? Hast du schon Pläne für deine eigene Unterwasserbasis? Oder baust du dir vlt. doch erstmal einen Stall für deine zukünftigen Pferde? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle: SurviveTheArk

1. Apr 2017, 13:13
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Leander Schuhr
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