CS:GO - Spieler wegen Belästigung für 1000 Jahre gebannt

Counter-Terrorists win: Tausend Jahre Sperre für einen bekannten CS:GO-Spieler, der minderjährige im Netz belästigt haben soll.

Die ESEA, ein Third-Party-Host für CS:GO Matchmaking und Turniere, hat den Account eines bekannten Counterstrike-Spielers für 365.000 Tage gesperrt. Reece "bloominator" Bloom, der vor allem durch seine Erfolge mit dem Invite-Team Exertus bekannt wurde, soll anzügliche Texte und Videos an eine minderjährige Person innerhalb der Community gesendet haben. In den entsprechenden Chatlogs, welche derzeit im Internet kursieren, prahlt Bloom unter anderem damit "junge Menschen beeinflussen zu können" und bezeichnet sich selbst als pedophil.

Auch wenn die Echtheit der geleakten Chatverläufe nicht bestätigt ist, stimmt der Sachverhalt: Die ESEA hat auf Anfrage von Kotaku Australia bestätigt, dass Bloom wegen "(inakzeptablen) Interaktionen mit einem Community-Mitglied" gesperrt wurde. Auch Bloom selbst reagierte - zunächst nur auf die Leaks - wenig vorteilhaft im ESEA-Forum ("Beruhigt euch Jungs, Schlampen sind Schlampen"). Nach dem Bann veröffentlichte Bloom auf seinem inzwischen gelöschten Twitter-Account eine Entschuldigung.

Neben dem permanenten Verlust seines ESEA-Profils muss Reece Bloom auch im echten Leben mit ernsthaften Konsequenzen rechnen: Das "sexten" von Minderjährigen ist illegal und könnte eine mehrjährige Gefängnisstrafe zur Folge haben. Die ESEA verspricht, ähnliche Fälle in Zukunft ebenfalls umgehend zu untersuchen und diese sehr ernst zu nehmen.

via Kotaku

8. Feb 2017, 18:07
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Colin Kilian
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Comments
  
Sascha.Siska
1383 Tage
@Rivender, leider beschränkt sich das Problem nicht nur auf CS sondern scheint ein generelles Problem der heutigen zeit zu sein.
Rivender
1383 Tage
Finde ich Super! Ein Grund warum ich CS schon immer verabscheut hatte waren diese Massen an cholerischen Kiddies, deren Benehmen selbst für Sonderschüler als Assotial gilt. Perversion und Obszönitäten sind dort leider nichts Neues, deswegen finde ich es richtig super, wenn so ein Großmaul wie dieser Typ permanent gebannt wird und in den Knast kommt. Unabhängig davon ob er seine Pädophilen Anmachen Ernst meinte oder nicht. Sowas muss einfach Konsequenzen haben, sonst geht auch Cybermobbing immer Weite