DynDNS - Das sind die kostenlosen Alternativen

Um von überall aus auf seinen PC oder das eigene Heimnetzwerk zugreifen zu können, benötigt man eine feste Internet-Adresse. Dafür benutzt man einen DNS-Dienst, der nicht mal etwas kosten muss.

Wer möchte, kann in wenigen Minuten seinen PC oder das eigene Heimnetzwerk für das Internet öffentlich zugänglich machen. Dafür gibt es nun 2 Varianten, zum einen eine Software die auf dem Computer installiert und zum anderen in den Router Einstellungen, z.B. bei der FritzBox. Der Anbieter DynDNS ist dadurch bekannt geworden, das er beides anbietet. Der Nachteil der Computersoftware ist, das der PC der erreicht werden soll dauerhaft laufen muss, damit auch die neue IP zum DNS-Dienst gesendet werden kann.

Die Aufgabe eines DNS-Dienstes lässt sich ganz leicht erklären. Ein DNS-Dienst fragt in bestimmten Intervallen die IP eines Computers oder Netzwerkes ab. Wenn sich die IP geändert hat, sorgt der Dienst dafür das die IP innerhalb weniger Sekunden wieder unter der gleichbleibenden Domain erreichbar ist. Bei den meisten privaten Anbietern ist es so geregelt, das sich die IP-Adresse alle 24 Stunden aktualisiert.

DynDNS war einer der ersten Anbieter in diesem Bereich, daher wird er auch von den meisten Routern unterstützt. Einige dieser kostenlosen Anbietern werden von manchen Routern natürlich auch unterstützt, das ist aber von Gerät zu Gerät verschieden.

Kostenlose Alternativen zu DynDNS

No-IP bietet kostenlos bis zu 3 Hostnamen an, die allerdings alle 30 Tage bestätigt werden müssen, sonst werden sie entfernt. Unterstützt wird der Service bereits durch die FritzBox, aber auch durch den Speedport der Telekom.

Go IP erlaubt pro Benutzer eine Domain und 10 Subdomains. Dieser Dienst bietet umfangreiche Hilfe auf ihrer Webseite an, um den Router richtig zu konfigurieren.

DNS dynamic ist ein englischsprachiger Dienst und fasziniert mit der Auswahl der Domains, darunter etliche .com-Domains. Zur IP-Aktualisierung bietet dieser Dienst zwei verschiedene Windows-Clients an. Der eine ist mit einer klassischen Konsole versehen, der andere verfügt über eine grafische Oberfläche.

DNS Home ist sowohl für Windows, als auch für Linux. Während für Windows-Nutzer der ddclient in Frage kommt, müssen Linux-Nutzer auf einen Cronjob zurückgreifen.

Was hälst du von Dynamische DNS? Hast du solche Anbieter schon selbst benutzt und wenn ja, welche Erfahrung konntest du sammeln? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle: PC-Welt

    2. Mär 2017, 15:15
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    Adrian Langenfeld
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