Gaming-Monitor - Was sind eigentlich Freesync und G-Sync?

Du hast dich schon immer gefragt, was es mit den Begriffen Freesync und G-Sync auf sich hat? Wir verraten Dir wo genau die Unterschiede liegen.

Wer heutzutage einen Gaming-Monitor kaufen möchte, muss auf einige Details achten. Schon in der Vergangenheit, gab es bereits einige markante Merkmale, auf die man beim Kauf achten musste. Man konnte z.B. zwischen Quadrat oder Breitbild wählen, je nach den eigenen Präferenzen. Mittlerweile hat sich aber auch der Monitor-kauf in das reinste Dschungelabenteuer verwandelt.

Fachbegriffe von A bis Z

Neben den teils eigenartigen Herstellernamen gibt es auch eine Menge Fachbegriffe. Ein Großteil der Leute weiß mit Full-HD, 4K oder Curved etwas anzufangen. Komplizierter wird es dann bei der Bildfrequenz, welche in Hz angegeben wird, und der Displayart. Die Bildfrequenz ist für schnelle Bilder entscheidend. Grundlegend gilt, umso mehr, desto besser. Diese ist allerdings auch an die Displayart geknöpft. Hier gibt es meistens die guten alten TFT-Monitore und die neuen LED-Monitore. Während TFTs mit hohen Bildfrequenzen aufwarten, können LEDs mit einem hübscheren Bild überzeugen. Besonders Blickwinkel und Farbdarstellung liegen den modernen Monitoren.

Wer nach einem Gaming-Monitor sucht hat aber noch zwei weitere Features, auf die er unbedingt achten sollte. So gibt es die AMD Technologie "Freesync" und die Nvidia Technologie "G-Sync". Im Prinzip verfolgen beide das gleiche Prinzip, gehen dabei aber komplett unterschiedliche Wege.

Hinter der Technik verbirgt sich das Anpassen eurer Grafikkarte an den Monitor. Um genau zu sein, geht es dabei um die Bildrate. Während bei normalen Monitoren die Grafikkarte einfach die maximale Anzahl an Bildern sendet, werden bei diesen Technologien angepasste Raten verschickt. Auf diese Weise gehen keine Bilder verloren und der unangenehme Tearing-Effekt bleibt aus. Eine gute Erklärung dafür gibt es auch im folgenden Video.

Freesync

Fangen wir mit der AMD Variante an. Der große Vorteil von Freesync ist definitiv in den Kosten versteckt. Die notwendige Technik gehört meist schon zur Standardaustattung bei Monitoren und muss nicht extra verbaut werden. Das spart Kosten, welche sich auch auf den Endkunden positiv auswirken. Desweiteren ist es einfacher, Partner für diese Technologie zu gewinnen. Dank des geringen Mehraufwandes gibt es mittlerweile zahlreiche Freesync-Monitore auf dem Markt. Wer also eine passenden AMD-Grafikkarte wie die RX480 verbaut hat, sollte hier zugreifen. Im Grunde kann man auch einfach sagen, der Name ist Programm.

AMD Freesync Monitor http://www.amd.com/PublishingImages/photography/product/375px/amd-freesyn-on-off-gaming-graphics.png

G-Sync

Nvidia wählt währenddessen den Weg der Exklusivität. Statt auf bereits vorhandene Technik, setzt Nvidia nämlich auf einen Extra-Chip. Dieser regelt die Verbindung zwischen Grafikkarte und Monitor, ohne an anderer Stelle Leistung abzuziehen. Leider ist dieser Chip aber relativ teuer. So kam es, dass trotz des eigentlich besseren Images auf dem Grafikkarten-Markt, wesentlich weniger G-Sync Monitore gebaut wurden. So groß der Vorsprung im Verkauf der Karten selber auch sein mag, bei der Monitor-Technologie hat Nvidia das Rennen verloren. Das dürfte auch daran liegen, dass dieser Preis an den Kunden weiter getragen wird. G-Sync Monitore sind verhältnismäßig teuer.

Nvidia G-Sync Monitor https://images10.newegg.com/BizIntell/item/24/160/24-160-226/001_012815.jpg

Fazit

In Puncto Leistung nehmen sich die beiden Technologien nichts. Entscheidend ist, welche Grafikkarte man im System verbaut hat. Wer allerdings eine AMD Karte hat, darf zumindest von einem geringeren Preis profitieren. Leider ist der Grafikkarten-Markt aktuell nicht unbedingt auf Seiten AMDs, weshalb viele Leute besonders im High-End Bereich auf Nvidia setzen. Wer übrigens über ein Notebook nachdenkt, kann ebenfalls von den neuen Features profitieren.

Du hast weitere Fragen zum Thema Gaming-Monitore? Schreib sie uns in die Kommentare!

Quelle: Nvidia.de Amd.com

10. Mär 2017, 13:10
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Leander Schuhr
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