GeForce Now macht jeden Rechner zum Gaming-PC

Nvidia verspricht, mit dem Streaming-Dienst GeForce Now aus jedem PC oder Mac einen leistungsstarken Gaming-Rechner zu machen. Wir haben mal einen Blick auf den vermeintlichen Wunderdienst geworfen.

Du hast einen veralteten oder nicht auf Spiele ausgelegten Rechner und willst trotzdem die neuesten Titel spielen? Dann ist der Streaming-Dienst GeForce Now vielleicht etwas für dich. Nvidias Zauberprogramm bietet dir nämlich die Möglichkeit, diese Mängel an deinem PC auszugleichen.

Wie genau das funktioniert, ist bislang noch nicht bekannt. Es lässt sich aber vermuten, dass Nvidias Server einen Teil der Rechenleistung übernehmen werden und dir die verarbeiteten Daten per Internet schicken. Wahlweise kannst du dabei einen PC mit einer GTX 1060 oder gar einer 1080 nutzen. Wie leistungsstark deine Internetverbindung dafür sein muss, ist aber ein weiterer Punkt, über den aktuell nur Mutmaßungen angestellt werden können.

Als sicher gilt hingegen der Preis. Während die ersten acht (GTX 1060) beziehungsweise vier Stunden (GTX 1080) gratis sind, zahlst du danach 25 US-Dollar (ungefähr 23,69 Euro) für 20 (GTX 1060) oder 10 Stunden (GTX 1080). Als permanente Lösung ist GeForce Now also ungeeignet, da du nach wenigen Monaten intensiven Zockens bereits die Kosten der entsprechenden Grafikkarte erreicht hast. Interessant wird der Dienst eher dann, wenn dein beispielsweise unterwegs auf dem Laptop dein Lieblingsspiel genießen oder zumindest für ein paar Stunden mehr aus deinem Rechner machen möchtest.

Bislang ist GeForce Now nur für die Nvidia-eigene Konsole Shield verfügbar, aber ab März soll es dann soweit sein, denn da geht die neue Variante  für Windows und MacOS in die Early-Access-Phase. Später im Frühjahr soll die offizielle Start stattfinden. Bestätigt sind bisher die Clients Steam, Battle.net, Origin, Uplay und GOG. Konsolenexklusive Games wird es, zumindest vorerst, allerdings nicht geben. Anmelden kannst du dich auf der offiziellen Homepage.

Was denkst du über GeForce Now? Ist ein solcher Dienst trotz des Preises interessant? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle: PCGamer

5. Jan 2017, 16:15
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Ricardo Beigang
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