Im Test: Gigabyte P37X V6 - Business trifft Gaming in 4K

Heute zeigen wir dir, was im zweiten Paket von Gigabyte war. Das P37X V6 ist eine Mischung aus Business- und Gaming-Notebook. Jetzt muss sich auch dieses schöne Stück Hardware mit dem 4K-Display unseren Tests unterziehen.

Der Nikolaus-Tag ist vorbei und das P55W von Gigabyte haben wir schon für dich getestet. Nun ist das zweite Modell an der Reihe, welches unter der Bezeichnung P37X V6 zu finden ist. Wir fangen von vorne an und packen erst einmal aus.

Verpackung, Lieferumfang

Im einem Karton, den wir schon vom P55W kennen, kommt auch auch das P37X V6. Die Farben schwarz und orange finden sich auch hier auf der stylischen Verpackung mit dem Griff wieder. Den konsequenten Schutz, in Form von Schaumstoff und der schwarzen Schutzhülle, setzt man auch bei diesem Modell fort.

Quelle: Andreas Hirschhäuser Quelle: Andreas Hirschhäuser

Der Lieferumfang unterscheidet sich allerdings etwas vom kleineren Modell. Neben dem Notebook selbst, dem Netzteil und der Treiber-CD, findest du hier noch einen zusätzlichen Laufwerksrahmen und ein kleines Softwarepaket. Eine XSplit-Lizenz wird mit beiden Notebook-Modellen geliefert, jedoch bekommst du hier noch eine Vollversion von PowerDVD 12. Mit dem Laufwerksrahmen lässt sich das P37X V6 mit Festplatten bzw. optischen Laufwerken erweitern.

Technische Daten

Im P37X V6 werkelt der selbe Intel i7-6700HQ, wie in seinem kleinen Bruder. Mit 4 Kernen bzw. 8 Threads ist er bei einem Basistakt von 2.6 GHz für alles gerüstet. Bei Bedarf wird die Frequenz per Turbo auf 3.5 GHz angehoben. Die selbe CPU heißt in diesem Fall dann auch die selbe Intel HD 530-Prozessorgrafik.

Quelle: Andreas Hirschhäuser Quelle: Andreas Hirschhäuser

Statt der GTX 1060 aus dem kleinen Bruder, berechnet hier allerdings die Desktop-Variante einer Nvidia Geforce GTX 1070 die Bilder. Diese ist mit ihren 8 GB VRAM auch bitter nötig, denn wir haben es hier mit einem 17,3" großen IPS-Display mit 4K/UHD-Auflösung zu tun. Ja, ganz genau! Bei diesem Modell wird das Bild in 3840 x 2140 dargestellt - das bedeutet 4mal soviel Pixel, wie bei FullHD. 2x8 GB Arbeitsspeicher sind auch hier wieder mit an Bord, genau wie der Multi DVD-Brenner.

Anschlüsse

Die rechte Seite des Aluminium-Chassis nimmt überwiegend die Anschlüsse für externe Anzeige-Geräte auf. Dort befinden sich aber nicht nur HDMI 2.0, Mini-Displayport und VGA-Anschluß, sondern auch USB 3.0, USB 3.1 Typ-C und die Ladebuchse.

Quelle: Andreas Hirschhäuser Quelle: Andreas Hirschhäuser

Links befinden sich noch zwei weitere USB 3.0-Buchsen, die Audio-Anschlüsse, der Kensington-Lock, ein LAN-Port in Gigabit-Ausführung und der Kartenleser. Der Multi DVD-Brenner ist auf der Vorderseite angebracht. Dort befindet sich auch der Einschub für den Zusatzrahmen. WLAN 802.11 ac und Bluetooth 4.1 sind natürlich auch an Bord.

Inbetriebnahme

Als wir das Notebook einschalten müssen wir uns erst einmal vergewissern, ob die Angaben zum Display auch stimmen. Ein Blick in die Liste der Auflösungen zeigt deutlich, ja das hier ist 4K bzw. UHD!

Quelle: Andreas Hirschhäuser Quelle: Andreas Hirschhäuser

Danach folgt die übliche Prozedur mit Updates laden und Programme installieren. Zeitgleich passen wir auch die Darstellung der Schriftarten etwas an. Diese sind aufgrund der Auflösung manchmal etwas schwer zu lesen - zumindest in höherem Alter.

Leistung

Jetzt kommen wir zum richtig interessanten Teil, den Leistungswerten. Da der Prozessor der selbe ist wie im P55W, ist es nicht minder überraschend, dass auch hier 661 Punkte in Cinebench R15 erreicht werden. Die verbaute 512 GB SSD ist dieses Mal statt über SATA3 per PCI Express angebunden, was zusätzliche Geschwindigkeit bereitstellt. Theoretisch sind hier bis zu 2000 MB/s möglich. Um etwas über die Leistung der GTX 1070 zu sagen genügt eigentlich ein Bild.

Quelle: Andreas Hirschhäuser Quelle: Andreas Hirschhäuser

Besser als 83% aller Ergebnisse im 3DMark Fire Strike - so einen Satz muss man erst einmal verdauen. Unter Time Spy wurden 4953 Punkte erreicht, womit der P37X V6 auch dort im oberen Drittel rangiert. Um den Unterschied zwischen 1080p und 2160p in Punkten darzustellen, haben wir noch die zwei zugehörigen Presets unter dem Catzilla 4K Benchmark durchlaufen lassen.

Catzilla - Benchmarks Catzilla - Benchmarks

Da irgendwelche Punkte aber nicht viel über die Frames in Spielen aussagen, wurde der P37X V6 natürlich auch noch mit Rise of the TombRaider ausprobiert. Egal, ob man nun in FullHD oder 4K/UHD spielt, man hat zu fast jeder Zeit ein flüssiges Bild.

Rise of the TombRaider - Benchmarks Rise of the TombRaider - Benchmarks

Tastatur

Wo wir gerade bei Spielen sind müssen wir natürlich auch die Tastatur erwähnen. Zwar ist eine beleuchtete Tastatur schon fast Standard, aber welches Notebook verfügt bitte über Makro-Tasten?

Quelle: Andreas Hirschhäuser Quelle: Andreas Hirschhäuser

Fünf Stück von diesen frei belegbaren Keys, sind auf der linken Seite der vollwertigen Tastatur mit Zehnerblock angeordnet. Als kleiner Kontrast wurden die WASD-Tasten noch weiß eingerahmt. Schließlich passiert dort die meiste Action.

Temperaturen und Akku-Laufzeit

Auch, wenn die Nvidia Geforce GTX 1070 mit den Bildern etwas forscher zu Werke geht, wurde der P37X V6 nicht wärmer als der kleine Bruder. Dies ist in erster Linie dem Aluminium-Gehäuse zu verdanken, in das die Technik gehüllt ist. Es leitet die Wärme viel besser als Kunststoff ab. Wenn du dein Notebook auf Reisen gerne auf dem Schoß hast, so sorgt dies für eine angenehme Wärme. Als Maximalwerte erhielten wir 87°C bei der Grafikeinheit und 86°C auf dem wärmsten CPU-Kern.

Durch den Akku mit 75.81 Wattstunden (63Wh beim P55) kann man laut Hersteller bis zu 8 Stunden Laufzeit erreichen. Dies funktioniert aber nur, wenn man wirklich alle Sparmaßnahmen einhält. Bei sehr fordernden Gaming-Sessions sucht man auch bei diesem Notebook in 2-3 Stunden nach dem Ladegerät.

Fazit

Im Vergleich zum P55W ist beim P37X V6 der Einstiegspreis mit 2599,- Euro zwar etwas höher, aber dennoch ist das Geld gut angelegt. Allein das 4K-Display ist sein Geld wert. Mit einer effektiven Pixeldichte von 255 ppi werden Details so fein dargestellt, dass man den Eindruck bekommt, als wäre man mittendrin.

Die verbaute Geforce GTX 1070 sorgt jederzeit für ein flüssiges Bild und das nur 2,25 Zentimeter hohe Aluminium-Chassis leitet die Wärme sicher ab. Als kleines Schmankerl haben wir unten in der Gallerie ein paar Screenshots in voller Auflösung für dich.

Wenn ich dir jetzt sage, dass die Screenshots, die du gerade angesehen hast nur mit mittleren Details aufgenommen wurden, würdest du es glauben? Viele kaufen Notebooks auch wegen der Optik. Bei dem getesteten Modell stimmen Optik und Leistung. Worauf wartest du noch?

Hättest du das P37X V6 gerne unter deinem Weihnachtsbaum? Verrate es uns (und deinen Eltern) in den Kommentaren!

Quelle(n): Gigabyte

12. Dez 2016, 14:37
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Andreas Hirschhäuser
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