MadCatz - Maus-Hersteller meldet Insolvenz an

Der Peripherie-Hersteller MadCatz ist pleite! Aktuell läuft das Insolvenzverfahren, eine Rettung der Firma ist laut offizieller Quelle nicht geplant.

Und schon trifft es den nächsten in der Branche. Wer zurzeit noch eine Maus von MadCatz sein Eigen nennt, sollte sie gut aufbewahren. Nachschub wird es voraussichtlich keinen mehr geben. Wie das Unternehmen mitteilte wurde kürzlich das Insolvenzverfahren eingeleitet und der Betrieb eingestellt. Nachdem das letzte Jahr für die Marke nicht besonders rosig aussah und mehrere Versuche, die Firma wieder auf Kurs zu bringen, scheiterten, entschied sich die Führungsetage dafür das Handtuch zu werfen. Auch die Kopfhörer Sparte Tritton wird es bald nicht mehr geben.

Fehlende Investoren und ein rapide sinkender Aktienkurs waren ein großer Bestandteil der Talfahrt von MadCatz. Selbst der Verkauf von Tochter Saitek für 13 Millionen$ an Logitech, die sich auf Simulator-Controller spezialisiert hatte, brachte nicht den erhofften Aufwind. Nun sollen Restbestände, Markenrechte und sonstige Mittel an den Höchstbietenden verkauft werden, um zumindest einen Teil der Schulden wieder reinzuholen.

Hast du Hardware von MadCatz oder Tritton auf dem Schreibtisch? Poste deine Meinung zur Insolvenz in unsere Kommentare!

Quelle

    3. Apr 2017, 07:48
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    Tobias Heinen
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    LokeYourLord
    1382 Tage
    Kommt auch davon dass MadCatz die teuersten Tastaturen der welt hat die noch nicht mal Mechanisch sind. Ich rede von der MadCatz STRIKE 5 und STRIKE 7. Wenn mann in der Technologischen welt nicht mithalten kann weil mann alte Technologien nicht sterben lassen will, dann muss mann halt fühlen, in diesen fall halt Insolvenz.
    jaliho
    1383 Tage
    Mensch, da werden meine RAT 3 und mein FREQ 5 ja bald echte Raritäten!