Rising Storm 2: Vietnam - Taktik-Shooter geht in die zweite Runde

Mit Rising Storm 2: Vietnam präsentiert Entwicklerstudio Tripwire Interactive einen neuen Taktik-Shooter der Oberklasse.

Nach Red Orchestra und Rising Storm 1 ist es nun endlich soweit. Rising Storm 2: Vietnam ist seit gestern, dem 30. Mai 2017, offiziell verfügbar. Der eher Taktik orientierte Shooter setzt auf die Unreal Engine 3 und eine atmosphärische Spielwelt. Im Gegensatz zu Call of Duty und Battlefield gibt es hier keine Rambos, welche ganze Armeen gefühlt im Alleingang erledigen. Stattdessen sind Teamplay, Strategie und Vorsicht angesagt. Wer sich hier eine Kugel einfängt, darf für gewöhnlich schon mal auf den Respawn warten.

Die Spielwelt - Atmosphärische Welt mit lebendigen Farben

Wie der Name es schon vermuten lässt, ist das Setting im Vietnam-Krieg angesiedelt. In der Spielwelt wird man allerdings mit zweierlei konfrontiert. Zum einen sind da die schönen Dschungel, gefüllt mit Palmen und exotischen Pflanzen. Zum anderen gibt es aber ganze Landschaften, die vom Krieg verwüstet sind. Dieses realistische Szenario sorgt für eine gute Atmosphäre. Im Gegensatz zu älteren Spielen, welche sich ebenfalls mit diesem Krieg beschäftigten, sind die Farben in diesem Teil aber wesentlich lebendiger und bunter gewählt. Man hat hin und wieder das Gefühl, eigentlich gerade im Sommerurlaub zu sein, statt auf dem Schlachtfeld.

An dieser Stelle werden vermutlich viele Leute denken:"Aber der Krieg ist doch kein Sommerurlaub, das ist doch totaler Mist!" Ich muss zugeben, ganz falsch ist das nicht. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass man dennoch in einem tropischen Gebiet unterwegs ist. Die mutig gewählten Farbtöne verhelfen dem Spiel zu einer eher lockeren Atmosphäre. Diese hat das Spiel teils auch dringend nötig, da die Kämpfe durchaus langatmig und stressig werden können. Und sind wir mal ehrlich, wir arbeiten doch auch lieber in einem hell erleuchteten Büro, als in einer grauen, kleinen Zelle.

Rising Storm 2 Vietnam

Das Gameplay - Amerika und Vietnam

Du suchst schnelle Spiele, unendliche Killstreaks und krasse Belohnungen? Dann bist du hier leider falsch. Rising Storm 2: Vietnam versucht nicht einmal, solch ein Spiel zu sein. Und das ist auch gut so. Es richtet sich nicht an jene Leute, die schnell ein paar Runden mit ihren Freunden daddeln wollen. Stattdessen heißt es hier, Ruhe bewahren, die Lage analysieren und daraufhin dann die bestmögliche Entscheidung treffen. Es besteht vielleicht Erklärungsbedarf. Der Vietnam-Krieg wurde im Groben und Ganzen von zwei Parteien ausgetragen. Da wären die technisch starken Amerikaner und die technisch nicht so weit entwickelten Vietkong. Und hier setzt auch das neue Konzept ein.

Rising Storm 2 Vietnam

Während man als Amerikaner, ja die Fraktion ist frei wählbar, Zugriff auf alle möglich Gadgets und Waffen hat, muss man als Vietkong mit Standardausrüstung klar kommen. Was nach einem definitiv unfairen Vorteil klingt, ist der Realität geschuldet. Um das Spiel nun aber etwas zu balancen, haben die Entwickler auch die Vorteile der Vietkong miteinbezogen. So haben diese den Vorteil der Gebietskenntnis. Man darf ja schließlich nicht vergessen, dass der Krieg auf ihrem Heimatland stattfand. Sie haben auf der ganzen Karte Tunnel verteilt, um schnell und sicher von A nach B zu gelangen. Ihr zweiter Vorteil ist die schiere Menge an Soldaten. Während Amerika immer nur eine begrenzte Anzahl an Soldaten versenden konnte, standen den Vietkong ein Großteil der Bevölkerung zur Verfügung. Dieser Vorteil ist ebenfalls nicht zu unterschätzen und findet sich im Spiel in Form besserer Spawnpunkte und einem modifizierten Squad-System wieder.

Multiplayer - Gameserver

So ein Shooter konzentriert sich natürlich vor allem auf eines, den Multiplayer. Dieser läuft bei Rising Storm 2 Vietnam über dedizierte Server. An dieser Stelle möchten wir auch gleich ankündigen, dass wir bei Nitrado ebenfalls Gameserver anbieten werden. Auf diesen kannst du dann zwischen den verschiedenen Spielmodi wechseln, und die Spielerzahl festlegen. Diese beträgt normalerweise übrigens satte 64 Spieler. Im Umkehrschluss heißt das, dass die Partien 32 vs. 32 gespielt werden. Innerhalb dieser 32 Leute gibt es aber, wie auch bereits von anderen Titeln bekannt, sogenannte Squads. Wer mit Freunden spielt, sollte ein solches Squad gründen. Einer der Spieler wird dann zum Squad-Leader ernannt. Er bekommt die Aufgabe des Anführers und bietet anderen Spielern die Möglichkeit, bei ihm zu spawnen. Hier wollen wir aber nicht all zu viel verraten, da dieses System sich von Fraktion zu Fraktion unterscheidet.

Rising Storm 2 Vietnam

Spielst du lieber Taktik-Shooter wie Rising Storm oder bleibst du lieber bei Call of Duty, Battlefield und Co.? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle/Bilderquellen: Hardcoregamer Instant-Gaming GameLaden Game-2 RS2Vietnam

31. Mai 2017, 16:00
14535
0
Leander Schuhr
Deine Reaktion

0

0

0

1

0

0

0
Comments
  
Noch keine Kommentare