Steam - Valve verbindet Spieler und Spiele

Valve gelingt mit den Steam Discovery Updates ein großer Durchbruch. Spieler entscheiden sich immer häufiger dazu, Spiele aus den Empfehlungen zu kaufen.

Valve beschäftigt mit Steam die größte Verkaufsplattform für Videospiele auf PC und Mac. Das liegt zum Großteil daran, dass alle wichtigen Faktoren an einer Stelle versammelt sind. Man muss nicht zwingend Uplay, Origin oder andere Launcher benutzen. Stattdessen übernimmt Steam alle wichtigen Funktionen. Auf Steam kann jeder Spieler jedes Spiel kaufen, meist ohne irgendwelche Einschränkungen.

Allerdings stellte das für Valve auch eine große Problemquelle dar. Die Frage war, wie erfahren denn Spieler nun von neuen Spielen? Die große Menge an Spielen, welche auf Steam verfügbar sind, können schon mal für Verwirrung sorgen. In dem dadurch entstehenden Chaos gehen dann durchaus mal einige Perlen verloren. Zwar gab es schon immer eine Hauptseite für den Shop, doch waren dort einfach nur große Triple A Titel angezeigt, die nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entsprachen.

Empfohlene Spiele

Dank der Discovery Updates hat sich das aber geändert. Nun stehen dort Spiele, welche oft den eigenen Geschmack treffen. Steam analysiert das Spielverhalten und entscheidet dann, basierend auf verschiedenen Faktoren, welche Spiele für dich ebenfalls interessant sein könnten. Wenig unerwartet finden sich daher oft andere Spiele aus dem gleichen Genre wieder, manchmal kann es aber auch sein, dass der Algorithmus neue Spiele findet, von denen man bisher noch gar nichts gehört hatte.

Seit diesen zwei Updates haben sich Spielzeit und Verkaufszahlen bei Steam deutlich gesteigert. Mittlerweile kaufen die Spieler empfohlene Titel mit 27% gesteigerter Wahrscheinlichkeit. Das ist aber auch irgendwo nachzuvollziehen, wird man schließlich mit Spielen in Verbindung gebracht, die den eigenen Lieblingen ähneln.

Spiele von Freunden

Eine weitere Abteilung auf der Hauptseite sind Spiele, welche von Freunden gespielt werden. Mit dieser Kategorie verzeichnet Steam die größten Erfolge. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Heutzutage spielt man oftmals nur noch im Mehrspielermodus. Einige Spiele bauen sogar darauf auf, dass man nur mit anderen Spielern zusammenspielen kann.

Freunde hat man ja auch nicht umsonst auf der Freundesliste. Oft hat man bereits in der Vergangenheit zusammengespielt und teilt daher bestimmte Interessen. Wer dann sieht, dass sein Freund Spaß an einem Spiel hat, greift natürlich zu.

Resultate

Abschließend kann man sagen, dass von diesen Veränderungen nicht nur die Spieler, sondern auch Valve selber profitieren. Valve erfreut sich an den höheren Umsatzzahlen und die Spieler genießen gute Spiele. Erstaunlicherweise war das also eine wirtschaftliche Entscheidung, von der beide Partien profitieren. Ganz besonders sieht man das auch an Indie-Spielen, welche dank eines schnellen Wachstums mittlerweile die Qualität von Triple A Titeln erreichen.

Wie sieht es bei dir aus, hast du schon öfter Spiele aus den Empfehlungen gekauft? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle: VG247 Bildquelle: VG247

11. Feb 2017, 07:00
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Leander Schuhr
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