Valve zahlt Strafe in Millionenhöhe für schlechten Service

Ein australisches Gericht hat Valve zu einer Strafe in Höhe von umgerechnet knapp zwei Millionen Euro verurteilt. Der Kundenservice des Betreibers von Steam sei ungenügend.

Bereits vor einiger Zeit zog der australische Verbraucherschutz gegen Valve vor Gericht. Das Rückgaberecht auf Steam verstieß lange Zeit gegen geltendes Recht. Zwischen den Jahren 2011 und 2014 hatte man nämlich laut Betreiber Valve keinerlei Rückgaberecht. Diese Regelung ist jedoch in vielen Ländern nicht mit den Verbraucherschutzgesetzen zu vereinbaren.

Nach einem Gerichtsprozess in Europa hatte man bei Steam ein limitiertes Rückgaberecht eingeführt. Wer ein Spiel bisher weniger als zwei Stunden gespielt hat, kann dieses innerhalb von zwei Wochen nach dem Kauf zurückgeben. In Hinblick auf den vorangegangenen Prozess zeigte sich Valve in Australien sogar einsichtig, wollte jedoch lediglich eine Vergleichssumme von 250.000 australischen Dollar zahlen.

Der Richter James Edelman verurteilte das Studio letztlich zu einer Strafe in Höhe von drei Millionen australischen Dollar, umgerechnet fast 2,1 Millionen Euro. Valve hätte sich unkooperativ und uneinsichtig verhalten und müsse zukünftig seine Kunden nicht nur besser, sondern auch rechtskonform belehren.

Was denkst du über die Verurteilung von Valve? Findest du die Strafe gerechtfertigt? Schreib es uns in die Kommentare.

Quelle: Playnation

27. Dez 2016, 16:45
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Fabian Jahoda
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