Windows 10 - Installation soll erzwungen werden

Dass man bei Microsoft nur ungern für die älteren Betriebssysteme Windows 7 und 8 Support leistet, können die meisten nachvollziehen. Wie es scheint, will man deshalb die Leute zu ihrem "Glück" in Form des Upgrades auf Windows 10 zwingen.

Seit seinem Erscheinen Mitte des Jahres wurde Windows 10 mehr als 100 Millionen Mal installiert. Trotzdem gibt es noch immer eine Vielzahl an Personen, die lieber bei Windows 7 oder Windows 8 bleiben wollen. Um eine möglichst große Anzahl an Menschen zum Wechseln zu bewegen, lässt sich Microsoft so einiges einfallen.

Die penetrante Nachricht, welche in regelmäßigen Abständen aufploppt und uns zum Upgrade auf die neueste Windows-Version verleiten will, war dank eines Programmes bisher noch abschaltbar. Jetzt ist damit Schluss. Wie Josh Mayfield, der Entwickler des Tools GWX (Get Windows 10) Control Panel, dem Tech-Blog Computerworld erklärte, würde sich das Updateprogramm täglich re-setten und neu installieren.

Doch es kommt noch besser. Denn Microsoft hat schon seine nächsten Schritte geplant. Noch vor Ende des Jahres will man das Windows 10 Update als ein sogeanntes "Optionales Update" deklarieren. Wer dann unwissend oder aus Versehen die Funktion "Alle optionalen Updates aktivieren" benutzt, trifft plötzlich ein neues Betriebssystem auf seinem PC an. So weit, so schlecht. So richtig dreist will man schließlich Anfang 2016 werden. Dann soll Windows 10 sogar zu den "Empfohlenen Updates" verschoben werden - welche durch die Standard-Einstellungen automatisch installiert werden. Ihr könnt dies zwar vorher verhindern, wer aber nicht aufpasst, ist schlussendlich (glücklicher) Besitzer von Windows 10.

Wie findest du Microsofts Strategie? Hast du bereits Windows 10? Wie zufrieden bist du damit? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle: stern

9. Dez 2015, 23:28
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Till Steinmetz
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