Wenn man sich voll und ganz der Optimierung seines ARK: Survival Ascended Server hingibt, ist es wichtig zu verstehen, was für Einstellungen man eigentlich ändert. Dabei gibt es nämlich einige Sachen, die man beachten sollte, um weiterhin ein optimales Gamingerlebnis zu haben. Vom Einstellen der Multiplikatoren, über das Lagern der Dinos in Kryokapseln, das Bauen von Strukturen auf einem Floß, bis hin zur Installation von Mods. Im Folgenden werden wir dir jede einzelne Option erläutern und dir so eine Stütze geben, um deinen Server genau nach deinen Wünschen anzupassen. Damit stellen wir sicher, dass du sowohl ein spaßiges Gamingerlebnis, als auch eine gute Performance hast.
Wenn du Änderungen an deinem Server vornimmst, ist es wichtig zu wissen, dass du deinen Server stoppen solltest, bevor du irgendwelche Einstellungen änderst. So verhinderst du nämlich, dass Dateien korrupt werden und dir im schlimmsten Fall deinen Spielstand ruinieren. Andere Probleme können aber auch sein, dass deine Änderungen nicht richtig gespeichert werden oder dass dein Server anderweitig nicht richtig funktioniert.
Während es natürlich verlockend ist, sämtliche Multiplikatoren auf das höchste Level zu drehen, sollte man es hier etwas ruhiger angehen lassen. Hast du zu viele Einstellungen mit zu hohen Multiplikatoren, kann das zu einem gestressten Server führen, was wiederum heißt: Performanceverlust und weniger FPS. (engl. Frames per Second – Bilder pro Sekunde) Diese auf einem etwas niedrigeren Level zu halten, stellt also sicher, dass dein Gamingerlebnis deutlich performanter wird.
Sehr ähnlich zum Punkt davor sind lange Nummern, wie 99999999 oder auch 0,99999999. Je mehr Zahlen in einem Feld stehen, desto mehr muss dein Server berechnen, was im Umkehrschluss zu weniger Rechenleistung für andere Aufgaben führt. Ursachen davon können unter anderem weniger FPS, häufige Abstürze oder aber auch Schwierigkeiten sein, seinem Server beizutreten.
Viele Dinos auf seinem Server zu haben, die frei auf umhertollen, klingt zwar nach dem Paradies für jeden Ark-Spieler, allerdings kommt ab einer extremen Anzahl frei herumlaufender Dinos dein Server auch irgendwann an seine Grenzen. Auch hier kann das dazu führen, dass du weniger FPS und ein weniger flüssiges Spielerlebnis bekommst. Um das zu verhindern, ist z.B. das Lagern von Dinos in Kryokapseln eine gute Idee.
“Zeit in See zu stechen!” Was wäre da besser, als ein gigantisches Floß zu bauen und alle Weltmeere zu erkunden. Nun besser wäre es tatsächlich, das Floß in einer angemessenen Größe zu halten, da auch bei übertriebenen Gebäudegrößen dein Server anfängt ins Straucheln zu geraten. Folge dessen sind weniger FPS und ein durch Lags geplagtes Spielerlebnis.
“Ok, dann baue ich meine riesige Basis halt auf meinem Titanosaurus”, magst du jetzt vielleicht denken. Doch ähnlich zu Flößen musst du auch hier mit absurder Größe damit rechnen, dass die Performance nicht mit deinem Titanosaurus mithalten kann und sich eher in den tieferen Gebieten aufhält.
Mods machen das Leben einfacher und auch vielfältiger! Man könnte fast schon sagen, je mehr, desto besser. Aber auch nur fast, denn zu viele Mods können schnell zu FPS-Problemen, korrupten Dateien und sogar einem Server führen, der im Neustart-Loop gefangen ist. Jeder Extrainhalt muss von deinem Server natürlich auch berechnet werden, insofern kann etwas abwägen, wie viele Mods man letztendlich aktiv hat, nicht schaden.
Um alles noch einmal zusammenzufassen, benötigt ein ARK: Survival Ascended Server ein bisschen Zurückhaltung, um dir weiterhin die optimale Performance bieten zu können. Neben der Zurückhaltung, nicht alle Werte in astronomische Höhen zu schießen, ist auch das Stoppen deines Servers, bevor du irgendwelche Änderungen vornimmst, zu beherzigen, um defekte Dateien und Serverprobleme zu verhindern. Die Multiplikatoren auf normale Einstellungen zu setzen und darauf zu achten, dass keine langen Zahlen in den Feldern stehen, sorgen schon dafür, dass du die Performance im Griff hast. Lagerst du jetzt noch deine Dinos in Kryokapseln und siehst davon ab, riesige sich bewegende Basen auf Dinos oder Flößen zu bauen, kannst du dafür sorgen, dass sich niemand mehr um die Performance auf deinem Server Gedanken machen muss. Außer natürlich, du bist unvorsichtig beim Thema Mods und installierst viele rechenintensive Inhalte gleichzeitig. Auch dann muss man sich ab einem gewissen Grad auf Performanceprobleme einstellen.
Letzten Endes geht es darum, eine gute Balance zwischen Optimierung und Performance zu finden, um weiterhin ein spaßiges und intensives Gamingerlebis zu haben.
Tipps um deinen ARK: Survival Ascended Server weiter zu optimieren – Einleitung
- Einstellungsänderungen
- Hohe Multiplikatoren
- Lange Nummern
- Dinosaurier in Kryokapseln
- Große Strukturen auf Flößen
- Konstruktionen auf deinen Dinos
- MODS
- Das Fazit zu unseren Optimierungstipps