Die Navigation im Nitrado Server-Panel und im Webinterface kann für neue Serverbesitzer verwirrend sein, besonders wenn dir noch unklar ist, was welcher Bereich macht oder wo sich bestimmte Einstellungen verbergen. Das Interface bietet dir unzählige Optionen zur Verwaltung deines Servers – von der Basis-Konfiguration und den Dienst-Einstellungen bis hin zu Commands, Dateien und weiteren Tools. In diesem Nitrado Guide schlüsseln wir die verschiedenen Bereiche für dich auf, erklären die Funktionen und zeigen dir, wo du die Einstellungen findest, die du brauchst.
Logge dich in deinen Nitrado Account ein und öffne die Service-Übersicht (Meine Dienste), um alle deine Gameserver zu sehen. Jeder Server ist standardmäßig eingeklappt, was die Seite übersichtlich hält, besonders wenn du gleich mehrere Server verwaltest. Wenn du einen Server aufklappst, erscheinen die Dienst-Einstellungen, das Webinterface und der Gastzugriff. In den Dienst-Einstellungen regelst du die Abrechnung und die Serverkapazität, während dich das Webinterface zum eigentlichen Control-Panel bringt, wo du den Server administrierst. Mit dem Gastzugriff kannst du anderen Berechtigungen für deinen Server geben, ohne gleich deine Nitrado Login-Daten herausgeben zu müssen.
Einen Server alleine zu betreiben klappt wunderbar, bis einem das echte Leben in die Quere kommt: ein Urlaub, eine stressige Arbeitswoche oder du möchtest einfach nur, dass noch jemand anders ein Auge auf den Server wirft. Wenn ein Co-Admin oder ein Freund einen eigenen Login für einen bestimmten Server braucht, ist der Gastzugriff die perfekte Lösung. So musst du weder deinen Account teilen, noch sehen sie jemals deine Rechnungsdetails. Dieses Feature ist für Xbox-Server nicht verfügbar, funktioniert aber für alles andere in diesem Guide ganz genauso:

Du kannst genau so viel Kontrolle abgeben, wie es sich für dich gut anfühlt – vom vollen Server-Management bis hin zu einer einzigen Berechtigung, wie zum Beispiel den Server neu zu starten, wenn du mal nicht da bist.
Dies ist der zentrale Ort für alles, was mit deinem Tarif und der Abrechnung zusammenhängt: wie lange der Server läuft, ob er sich automatisch verlängert und wie viel Kapazität er hat. Eine wachsende Community, ein Modpack, das plötzlich mehr RAM frisst, oder eine Season, die bald endet, werden hier geregelt und sind nicht irgendwo in den allgemeinen Kontoeinstellungen versteckt. Es gibt hier drei Hauptoptionen, für die wir jeweils auch eigene, detaillierte Nitrado Guides haben.

Hier stellst du ein, ob sich dein Server nach Ablauf der aktuellen Laufzeit automatisch verlängern soll, damit du nicht bei jedem Abrechnungszyklus an ein genaues Ablaufdatum denken musst.
Wenn du es einschaltest, hast du bei einem Langzeit-Projekt eine Sorge weniger. Ausschalten macht mehr Sinn bei einem Server, den du demnächst abschalten möchtest, damit er sich nicht unbemerkt verlängert, wenn du schon längst nicht mehr spielst.
Hier kannst du Tage zu deiner aktuellen Serverlaufzeit hinzufügen. Das ist extrem praktisch, wenn ein Playthrough mal wieder länger dauert, ein LAN-Wochenende spontan verlängert wird oder du einfach nur ein paar Wochen mehr brauchst, um dich zu entscheiden, ob du den Server dauerhaft behalten möchtest.
Es ist der schnellste Weg, sich mehr Zeit zu erkaufen, ohne etwas an den restlichen Einstellungen des Servers verändern zu müssen.
Slots, RAM und die Laufzeit sind nicht in Stein gemeißelt; sie können jederzeit an deine Community angepasst werden. Egal ob deine Gruppe das Slot-Limit sprengt oder der Server bei einem neuen Modpack ins Schwitzen kommt, hier findest du die Lösung.
⚠️ Wichtig: Stoppe deinen Server, bevor du hier Änderungen vornimmst. Up- und Downgrades funktionieren nur, wenn der Server offline ist.
Wenn du die Kapazität erhöhst, wird ein Teil deiner verbleibenden Laufzeit verbraucht. Wenn du die Kapazität verringerst, verlängert das restliche Guthaben deine Laufzeit. So ist ein Downgrade nach dem Ende einer Season kein weggeworfenes Geld, sondern wird direkt wieder in Zeit umgewandelt.
Sobald du drin bist, vereint das Webinterface alles, was du zur Verwaltung deines Servers brauchst: Live-Status und Anmeldedaten, Server-Konfiguration, Management-Tools, Aktivitätsprotokolle sowie Optionen zur Neuinstallation oder zum Spielwechsel. Die Dienst-Einstellungen kümmern sich eher um die administrative Seite, während das Webinterface der Ort ist, an dem du den Server selbst verwaltest und ihn am Laufen hältst. Die verschiedenen Bereiche sind nach spezifischen Management-Aufgaben organisiert – vom Überprüfen des aktuellen Status und dem Lesen von Logs bis hin zur Anpassung des Setups oder der Vorbereitung für ein anderes Spiel. Zusammen bieten sie dir einen zentralen Ort, um den Server zu überwachen, Änderungen vorzunehmen und die Routineaufgaben zu erledigen, die nötig sind, um ihn online und spielbar zu halten.
Dies ist die erste Anlaufstelle für einen schnellen Überblick darüber, wie es deinem Server geht, sowie für die Verbindungsdaten, die externe Software benötigt, um direkt mit ihm zu kommunizieren. Hier muss nichts geändert werden, es dient mehr als Referenz denn als Kontrollzentrum.
Du wirst nicht jeden Tag alle vier brauchen, aber zu wissen, wo sie sich befinden, spart viel Zeit, wenn ein Tool oder ein Mod bei der Einrichtung danach verlangt.
In diesem Bereich bestimmst du, wie sich das installierte Spiel tatsächlich spielt und verhält. Es gibt hier immer zwei Kernoptionen, und je nachdem, welches Spiel auf dem Server läuft, können noch weitere auftauchen.
Je nach Spiel können hier auch zusätzliche Optionen wie ein Mods-Bereich oder Welt-Einstellungen auftauchen. Es lohnt sich also, nach dem Check von Allgemein und den Konfigurationsdateien noch einen kurzen Blick darauf zu werfen.
Bei den Werkzeugen findest du die operativen Features – also die, nach denen du greifst, wenn der Server einmal online ist und Leute darauf spielen.
Mit diesen Optionen passiert das meiste Hands-on-Server-Management genau hier in diesem einen Bereich.
Wenn du aufzeichnen möchtest, was auf deinem Server passiert, dann bist du hier richtig.
Zusammen bilden die beiden einen lückenlosen Nachweis für fast alles, was auf dem Server passiert.

Ein kleiner Bereich, der dich immer an den richtigen Ort leitet, ganz egal, welches Problem du gerade hast – ob es nun eine Einstellung ist, die du nicht finden kannst, ein Account-Problem oder ob du einfach nur mit anderen Spielern quatschen willst.
FAQ und Support landen beide auf derselben Seite. Wenn das eine also nicht die Lösung hat, ist das andere direkt griffbereit.
Der einzige Bereich, der im Webinterface keinen eigenen Workflow auslöst. Wenn du darauf klickst, wirst du stattdessen zu den Up- & Downgrades in den Dienst-Einstellungen weitergeleitet – genau die Option, die wir vorhin im Guide besprochen haben. Jede Änderung bei Slots, RAM oder Laufzeit passiert dort.
Es ist eigentlich nur eine praktische Abkürzung, wenn du tief im Webinterface steckst und nicht umständlich zurücknavigieren möchtest.
Ein Klick auf Neu installieren packt eine frische, cleane Kopie deines aktuell installierten Spiels auf den Server und ersetzt die bestehende Installation komplett. Aktueller Fortschritt und Konfigurationen gehen dabei unwiderruflich verloren. Betrachte diese Option also als letzten Ausweg für einen Server, der gar nicht mehr funktioniert, und nicht als regulären Reset.
Du kannst das auf deinem Server installierte Spiel ändern und im gleichen Dienst von einem Titel zum anderen wechseln. Das ist die Option, die dir das Geld für einen zweiten Server spart, wenn du einfach nur mal kurz etwas Neues mit deiner Freundesgruppe ausprobieren oder einen Favoriten für ein paar Wochen spielen willst, bevor ihr wieder zurückwechselt. Lies dir unbedingt unseren Guide über das Spielwechsel-Feature und mögliche Gefahren durch, bevor du es nutzt.
Inzwischen solltest du einen viel klareren Überblick haben, wo sich alles befindet und wofür die einzelnen Teile des Nitrado Interfaces gut sind. Abrechnung, Server-Zugriff und Dienst-Einstellungen sind getrennt von den Tools, mit denen du den Server selbst verwaltest. Sobald du mit dem Aufbau vertraut bist, gehen dir Routineaufgaben wie das Ändern des Spielerlimits, das Planen eines Neustarts, der Blick in die Konsole oder der Zugriff auf die Server-Dateien deutlich leichter von der Hand. Du musst dich nicht mehr durch jedes Menü klicken, um eine bestimmte Einstellung zu finden, und weißt genau, in welchem Bereich du suchen musst, wenn du etwas ändern oder ein Problem lösen willst.
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